Lifterwaagen

Lifterwaage aks

Was ist eine Lifterwaage?

Lifterwaagen gehören, gleich den Kranwaagen, zur Gruppe der Hängewaagen.

Entsprechend des Namens wird die Lifterwaage an sogenannte Lifter angehängt. Bei Liftern handelt es sich um Vorrichtungen bzw. Hebehilfsmittel für Gegenstände oder Personen. Dabei hängt die Waage selbst an der dafür vorgesehenen Hebevorrichtung. Das zu wiegende Gut wird anschließend an die Waage angehängt und gewogen. Im Gegensatz zu anderen Waagen wird das Gewicht mittels der Lifterwaagen also nicht durch die Belastung einer Wägeplattform ermittelt, sondern durch die entstandene Zugkraft.

Der Einsatzbereich der Lifterwaage

Lifterwaagen kommen, im Gegensatz zu den häufig in der Industrie Anwendung findenden Kran- und Hängewaagen, ausschließlich in der Medizin zum Einsatz. Diese Waagenart wird zur Gewichtsbestimmung von immobilen oder besonders schweren Patienten verwendet und findet ihre häufigste Anwendung in Krankenhäusern, Arztpraxen, Senioren- und Pflegeheimen oder in der ambulanten Pflege. Aufgrund dessen muss sie dem Medizinproduktegesetz entsprechen.
Mit einem Wägebereich von bis zu 300 kg ist die Lifterwaage in der Lage, auch adipöse oder besonders schwere Personen zu wiegen und hilfreich bei der Ermittlung des Body-Mass-Index zu sein.

Was gibt es beim Kauf zu beachten?

Ungeeichte oder geeichte Lifterwaage? Abhängig davon wo die Lifterwaage zum Einsatz kommen soll, muss sie eventuell geeicht sein. Das ist beispielsweise auch im Sport der Fall, wenn es zur Ermittlung das Kampfgewicht eines Athleten kommt.


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